Digitalisierung in der Pflege

Digitalisierung in der Pflege

Mehr Zeit und entspannter pflegen?

Eine der größten „Zeitfresser“ in der Pflege ist die Dokumentation. Es scheint fast, als wäre die Dokumentation jeder Tätigkeit bis ins Detail, wesentlich wichtiger, als die Pflege und das „Kümmern“ um den Menschen. Die Pflegekassen erinnern hier eher an eine Beamtenstube.

Viele Mitarbeiter aus dem Bereich klagen, dass sie keine Zeit haben für die zu betreuenden Menschen. Der Sinn ihrer Arbeit, Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu schenken und nicht nur eine Leistung in Form von Waschen, Anziehen, Füttern… belastet diese Mitarbeiter. Sie haben sich bewusst für eine Arbeit mit viel Herz entschieden und stellen fest, dass die Dokumentation wichtiger erscheint.

Für viele ein Stresspunkt der  auch oft zum Gefühl der Überlastung beiträgt und einen erhöhten Krankenstand führt. Dieser wiederum entlädt sich dann indem Mitarbeiter kündigen, da sie hoffen, dass es „woanders“ besser ist.

Ihr Vorstellung von der Pflege, hat nichts mehr mit Ihrem Alltag zu tun. Aus Ihrer Sicht geht das Menschliche verloren, weil die knappen Zeiten und Dokumentationen ihnen wertvolle Pflegezeit nehmen.

„Damit möglichst viel Zeit für die 147 Hausbewohner und die 90 ambulant betreuten Patienten bleibt, hat die WGfS (Wohngemeinschaft für Senioren) aus Filderstadt administrative Prozesse digitalisiert.“…. mehr dazu

 

 

 

Bild: Adobe Lizenzkauf 293164042©goodluz - stock.adobe.com

Text: COM-INSTITUT


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